51 attraktive Objekte bei Jubiläumsauktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert
Am 25. und 26. September 2025 fanden die Herbst-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) in Berlin statt - und das auf den Tag genau 40 Jahre nach der Auktionspremiere am 25. September 1985. Insgesamt 51 Immobilien wurden im Gegenwert von rund 8 Millionen Euro versteigert bzw. nachverkauft.
Ein in Berlin-Pankow gelegenes großes Anwesen wurde für 1.495.000 Euro versteigert. Auf dem Grundstück befinden sich ein Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte sowie Büro- und Lagerflächen.
In Berlin-Lichtenrade stand ein Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garagenanbau zum Verkauf. Der neue Eigentümer erwarb es zum Startpreis von 495.000 Euro.
Ein besonderes Objekt fand sich auf der Nordseeinsel Norderney. Es handelt sich um eine Maisonette-Einheit innerhalb der attraktiven Wohnanlage „Residenz Am Kurtheater“. Die Wohnung wird aktuell als Ferienwohnung vermietet. Sie wurde für 435.000 Euro veräußert.
Zum Aufruf kam auch die ehemalige Vogelkoje in Rantum, eine der drei historischen Vogelkojen der Insel Sylt. Eine Vogelkoje ist eine Einrichtung, die früher zum Fang von Wildenten diente. Heute ist es ein vertragsfreies Dünen- bzw. Erholungsgrundstück mit einem idyllischen See. Die Immobilie wurde für 195.000 Euro versteigert.
Ein großes Grundstück in Neuruppin (Brandenburg) wurde für 49.000 Euro eingeliefert. Es befindet sich am Ostufer des Zermützelsees. Das Bietergefecht endete bei 177.000 Euro.
Versteigert wurde auch ein Teil der „Burgwallinsel“ im Oberuckersee. Die Insel besticht durch ihr unverwechselbares Landschaftsbild. Der Oberuckersee mit der Burgwallinsel ist in die Routenführung des Wallpfades eingebunden – Reste der damaligen Wallbefestigung sind teilweise noch vorhanden. Die Auktion begann bei 7.000 und endete bei 14.000 Euro.
Auch ein ehemaliger Vierseitenhof in Zossen (Brandenburg) wurde für 375.000 Euro versteigert. Das um 1920 erbaute Objekt wurde vormals als Pension mit Gaststätte, Restaurant und Kegelbahn genutzt. Für das Objekt liegt eine Baugenehmigung für 14 Wohneinheiten sowie drei Ateliers vor.
In Schwedt/Oder (Brandenburg) stand der renditestarke Garagenhof „Am Waldrand“ auf einem großen Grundstück ab 295.000 Euro zum Verkauf. Die Garagen selbst sind nicht Bestandteil des Kaufgegenstands. Er wurde für 398.000 Euro veräußert.
Die unter Denkmalschutz stehende „Villa Salzbergwerk“ wurde 1894 als Verwaltungssitz des Salzbergwerks in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) errichtet. Der klassizistische Klinkerbau in geschlossener Karreebebauung wurde bis Juni 2000 als Amtsgericht genutzt; im Keller befindet sich noch ein Luftschutzraum. Die Villa verfügt über zahlreiche originale Ausstattungsdetails, darunter klassizistische Holztüren, Kastenfenster und eine massive Eingangstür. Bei 49.000 Euro beginnt die Auktion.
Auch ein Teil eines ehemaligen Militärstandorts mit Flugplatz, Hangars und Kasernengebäuden aus den 1930er Jahren in Wittstock/Dosse (Brandenburg) wurde für 5.000 Euro aufgerufen. Die militärische Nutzung wurde 1994 aufgegeben. Das Objekt ist Teil des ehemaligen Militärflugplatzes. Der Meistbietende erwarb die Immobilie für 70.000 Euro.
Ein großes Grundstück aus Wilhelmshaven konnte ebenfalls mit hoher Steigerungsrate veräußert werden. Die durch die Deutsche Bahn eingelieferte Fläche wurde zum Startpreis von 60.000 Euro eingeliefert. Bei 220.000 Euro endete das Bietergefecht. Die auf dem Kaufgegenstand befindlichen inneren Bahnübergänge, alten Gleise und eine Rampe wurden mitverkauft.
Die Deutsche Bahn lieferte auch ein ehemaliges Büro- und Aufenthaltsgebäude mit Werkstatt aus Potsdam ein. Das Objekt ist nahe dem ehemaligen Kaiserbahnhof und dem Schlosspark Sanssouci gelegen. Der nördliche Teil des Grundstücks grenzt an die Bahnlinie. Die Auktion um das außergewöhnliche Objekt begann bei 125.000 und endete bei 261.000 Euro.
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.