Frühjahrs-Auktionen bringen interessante Objekte zur Versteigerung
Vom Berliner Penthouse bis zum Fischerhäuschen im Fichtelgebirge, von der ehemaligen FDJ-Schule in Angermünde über ein Hotel in Leipzig bis zur Finnhütte in Schönwalde - Frühjahrs-Auktionen bringen interessante Objekte zur Versteigerung
Die Frühjahrs-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) finden am 26. und 27. März in Berlin statt. Es kommen insgesamt 78 Immobilien aus zehn Bundesländern mit einer Mindestgebotssumme von rund 11,9 Millionen Euro und zu sehr günstigen Startpreisen zum Aufruf. Die Immobilien kommen diesmal aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Die Auktionen finden im Hotel MOA Berlin statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt.
In der Hauptstadt Berlin selbst kommen mehrere attraktive Eigentumswohnungen zur Versteigerung. Sie befinden sich in Mitte, Charlottenburg-Willmersdorf, Neukölln und Schöneberg. Hervorzuheben ist darunter eine rund 175 Quadratmeter große moderne Penthouse-Wohnung am Hackeschen Markt, die für ein Mindestgebot in Höhe von 990.000 Euro im Auktionskatalog steht.
In Steglitz-Zehlendorf kommt eine gepflegte Altbauvilla als Zweifamilienhaus mit Bungalow-Anbau auf einem großzügigen Grundstück zur Auktion. Die Villa stammt aus dem Jahr um 1928, der Bungalow-Anbau aus 1960. Die Villa verfügt über zwei große Wohnungen im Erd- und Obergeschoss, einen ausgebauten Dachboden, Souterrain und Keller. Das Mindestgebot beträgt 2.000.000 Euro. Zur Übergabe wird es bezugsfrei sein.
In Mariendorf steht ein großzügiges Baugrundstück zum Verkauf. Über fast 3.100 Quadratmeter verfügt es. Es eignet sich für Wohnbebauung und wird für ein Auktionslimit von 895.000 Euro aufgerufen.
Im Reuterkiez in Neukölln kommen 29 Tiefgaragenplätze und sechs Motorradstellplätze und damit sämtliche unter einem Wohn- und Geschäftshaus vorhandenen Parkplätze zur Auktion. Das Mindestgebot beträgt hier 450.000 Euro. In Französisch-Buchholz kommt ein Parkplatz für E-Mobilität mit 10 Stellplätzen mit Ladeinfrastruktur für 295.000 Mindestgebot unter den Hammer.
In Sternberg (Mecklenburg-Vorpommern) steht ein großes Gewerbegrundstück zur Auktion. Dabei handelt es sich um den Standort der „Alten Textilfabrik Sternberg“ mit einer Grundstücksgröße von circa 11.346 Quadratmetern. Bebaut ist das Gelände mit einem Bürogebäude, einer Produktionshalle, Garagen und diversen freistehenden Gebäuden. Sie sind teilweise vermietet. Es wird für ein Mindestgebot in Höhe von 325.000 Euro versteigert.
Auch an Gewerbetreibende richtet sich die Objektnummer 25 im Auktionskatalog. Aber es ist doch ganz anders. Hier braucht es einen Visionär, dafür wird das denkmalgeschützte, leerstehende und stark sanierungsbedürftige Gewerbeobjekt im Zwickauer Ortsteil Pöhlau (Sachsen) für nur 28.000 Euro aufgerufen. Früher wurde es als Kulturhaus samt Kantine und Berufsschule genutzt.
In Leipzig steht ein ehemaliges Mehrfamilienhaus, welches als Hotel- und Pensionsbetrieb genutzt wird, zum Verkauf. Das Haus mit Nebengebäude befindet sich im Stadtteil Knautkleeberg-Knauthain, stammt aus dem Jahr um 1902 und wurde 2024 umfassend modernisiert. Es ist vollständig vermietet und kommt für ein Mindestgebot von 695.000 Euro unter dem Hammer.
In Naumburg in Sachsen-Anhalt steht ein um 1700 gebautes Wohn- und Geschäftshaus zum Verkauf. Das solide Gebäude ist überwiegend vermietet, liegt in zentraler Innenstadtlage und kostet mindestens 495.000 Euro.
Ebenfalls in Sachsen-Anhalt befindet sich die frühere Ausflugsgaststätte „Weidmannsheil“. Der originelle Gebäudekomplex befindet sich in Bernburg (Saale), ist stark sanierungsbedürftig und kommt für ein Mindestgebot von 65.000 Euro zur Auktion.
In der historischen Altstadt von Zeitz steht ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus aus 1900. Der Zustand ist solide, 2024 erfolgten umfangreiche Renovierungsmaßnahmen. Es ist überwiegend vermietet und steht für ein Gebot von 295.000 Euro im Katalog.
Im Thüringer Erholungsort Zella-Mehlis steht ein um 1920 gebauter freistehender Mehrfamilienhauskomplex zur Auktion. Der seit 2001 schrittweise sanierte Wohnblock ist vermietet und kommt für ein Mindestgebot von 325.000 Euro zur Auktion.
In Schwarzenbach an der Saale in Oberfranken steht ein imposantes Mehrfamilienhaus mit Nebengebäuden in idyllischer Lage zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge direkt an der Sächsischen Saale zum Verkauf. Es stammt aus dem Jahr um 1910, steht leer und ist sanierungsbedürftig. Über 7.800 Quadratmeter groß ist das Grundstück. Mit mindestens 195.000 Euro muss ein Erwerber rechnen.
Aber es geht auch kleiner. Ebenfalls in Bayern findet sich eine absolute Immobilienrarität. In Bad Weißenstadt kommt ein idyllisches, naturbelassenes Wassergrundstück mit kleiner Holzhütte in Sichtnähe zum „Ochsenkopf“, dem zweithöchsten Berg im Fichtelgebirge, zur Versteigerung. Auf dem Grundstück befinden sich zwei Weiher, die mit Fischbestand bestückt sind. Die Weiher nehmen ca. zwei Drittel des rund 9.300 Quadratmeter großen Grundstückes ein. Das kleine Fischerhäuschen hat circa 24 Quadratmeter. 49.000 Euro sind hier das Auktionslimit.
Auch zwei Grundstücke auf Sylt wurden zur Versteigerung eingeliefert. Davon ein interessant gelegenes und verpachtetes Grundstück mit rund 8.000 Quadratmetern im Ortsteil Morsum. Das Startgebot beginnt bei 32.000 Euro.
Ein weiteres vertragsfreies Grundstück steht im Ortsteil Archsum ab 29.000 Euro zum Verkauf. Die rund 5.500 Quadratmeter große Fläche bestehend aus einer Grünfläche und einem kleinen Wäldchen. Auf dem Grundstück wurden 1939/1940 zwei einfache Unterkunftsgebäude für Soldaten erbaut, davon sind noch Reste im Wäldchen vorhanden.
Die meisten Objekte, die bei den Frühjahrs-Auktionen zur Versteigerung kommen, stammen diesmal aus dem Land Brandenburg. Es sind 34 – vom ehemaligen Gutshaus bis zum Polizeiverwaltungsgebäude, von der Kleingartenanlage bis zur leerstehenden Gaststätte, vom Bürogebäude bis zum Grundstück im Berliner Speckgürtel.
Letzteres befindet sich in Schönwalde-Glien und ist mit einer Finnhütte aus dem Jahr um 1976 und einigen Nebengelassen bebaut. Man könnte hier aber auch ein zweigeschossiges Wohnhaus errichten. Das Auktionslimit beträgt 125.000 Euro.
Überhaupt stehen in Brandenburg etliche attraktive Ein- und Mehrfamilienhäuser zur Auktion. Auf besonderes Interesse dürfte dabei ein freistehendes Haus in begehrter Lage in Potsdam-Babelsberg stoßen. Es stammt aus dem Jahr um 1936, ist in einem soliden Zustand und bezugsfrei. Für 590.000 Euro wird es der Auktionator aufrufen.
Mindestens 350.000 Euro werden für ein freistehendes Haus samt Nebengelassen in Grünheide (Mark) fällig. Es wurde um 1930 errichtet.
Im Mittenwalder Ortsteil Telz stehen gleich zwei moderne Einfamilienhäuser gemeinsam zur Auktion. Es handelt sich um ein Vorderhaus und ein Hinterhaus mit insgesamt 5 Wohneinheiten. Errichtet um 1930, wurden sie 2023 komplett saniert und sind bezugsfrei. Das Mindestgebot startet bei 450.000 Euro.
Ein Baugrundstück mit abrissreifer Wochenendhausbebauung befindet sich in Klausdorf nahe dem Mellensee. Es hat fast 800 Quadratmeter und kommt für mindestens 150.000 Euro unter den Hammer.
Um ein solides Mehrfamilienhaus in Dahme/Mark handelt es sich bei der Katalog-Position 56. Es verfügt über vier vermietete Wohneinheiten, stammt aus dem Jahr 1871 und wurde 2012 modernisiert und kostet mindestens 135.000 Euro.
Das für mindestens 55.000 Euro in Angermünde angebotene Mehrfamilienhaus aus dem Jahr um 1890 steht dagegen leer, ist sanierungsbedürftig, hat aber 9 Wohneinheiten. Geschichte atmen in Buckow (Märkische Schweiz) dort steht ein freistehender Mehrfamilienhauswohnblock und ein Pförtnerhaus, Baujahr um 1950/1951. Beide Gebäude gehörten ehemals zu einer zu DDR-Zeiten errichteten FDJ-Schule und wurden bis ca. 1989/1990 als Schülerinternat und Pförtnergebäude genutzt. Das Objekt ist sanierungsbedürftig und verfügt über 25 teilweise vermietete Wohneinheiten. Hier heißt es ab 249.000 Euro zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten.
In Beeskow-Oegeln ist es ein ehemaliges Gutshaus mit Remise und Garagen auf einem großzügigen, parkähnlichen Grundstück mit altem Baumbestand und Feldsteinmauer, das auf großes Bieterinteresse stoßen dürfte. Das Baujahr wird auf 1874 geschätzt. Es steht auf einem mehr als 9.300 Quadratmeter großen Areal. 149.000 Euro muss ein Investor mindestens aufbringen.
Eine früher von der Polizei genutzte Liegenschaft steht in Frankfurt/Oder zum Verkauf. Sie besteht aus einem Verwaltungsgebäude aus dem Jahr circa 1957 und einem Wachgebäude aus 1971 und kommt für ein Auktionslimit von 150.000 Euro zur Versteigerung.
In Guben wird ein stark sanierungsbedürftiges Bürogebäude auktioniert. Das zu DDR-Zeiten errichtete, sechsgeschossige Gebäude steht auf einem mehr als 6.800 Quadratmeter großen Grundstück und ist für ein Mindestgebot in Höhe von 78.000 Euro zu haben.
Die Auktionen finden im Hotel MOA in Berlin-Mitte statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt.
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden.
Wichtige Hinweise zur Teilnahme an den Auktionen:
Achtung: Keine Übertragung per Livestream
Zutritt zum Auktionssaal für Zuschauer möglich
Teilnahme als Bieter nach Registrierung/Prüfung
Aktuelle Informationen findet man unter www.dga-ag.de
Die Frühjahrs-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG:
26. März 2026 (Donnerstag), ab 12.00 Uhr
Immobilien aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Sachsen, Bayern, Thüringen und Hessen
27. März 2026 (Freitag), ab 12.00 Uhr
Immobilien aus Brandenburg
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.