Immobilienraritäten und Investitionsobjekte suchen neue Eigentümer - Berliner Winter-Auktionen bringen interessante Objekte zur Versteigerung

Berlin, 19.11.2025

Nachdem die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) im September ihr großes 40-jähriges Jubiläum feierte, geht es jetzt mit den Winter-Auktionen weiter. Diese finden am 17. und 18. Dezember in Berlin statt. Es kommen insgesamt 69 Immobilien aus zehn Bundesländern mit einer Mindestgebotssumme von rund 6,4 Millionen Euro und zu sehr günstigen Startpreisen zum Aufruf. Die Auktionen finden im Mercure Hotel MOA in Berlin-Mitte statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt. 

Einige sehr interessante Objekte kommen dabei direkt aus der Bundeshauptstadt Berlin. Darunter sind mehrere attraktive Eigentumswohnungen, in Mitte zum Beispiel eine leerstehende 3-Zimmer-Wohnung der siebten Etage eines Hochhauses unweit des Alexanderplatzes. Sie kommt für ein Mindestgebot in Höhe von 395.000 Euro zum Aufruf.

Eine weitere Eigentumswohnung steht in der von Architekturexperten als „ikonisch“ bezeichneten Wohnanlage „Baller-Haus“ des Berliner Architektenduos Hinrich und Doris Baller 

in Willmersdorf zur Auktion, deren Stil für organische Formen, große Fensterfronten, auskragende Balkone mit großzügiger Belichtung und begrünte Innenhöfe steht. Nur sehr selten bietet sich die Möglichkeit, in einer solchen Wohnanlage eine Eigentumswohnung zu erwerben. Für die vermietete geräumige 2-Zimmer-Wohnung werden mindestens 249.000 Euro fällig. 

An Gewerbetreibende richtet sich der Verkauf eines Gewerbegrundstücks in Lichtenberg. Das in einem frequentierten Gewerbegebiet liegende Objekt in der Nähe des Ostkreuzes besteht aus drei miteinander verbundenen, teilweise zweigeschossigen Objekten, hat eine Grundstücksgröße von ca. 283 Quadratmetern und ist eingefriedet. Die Gebäude wurden einst als Tischlerei und Künstlerwerkstatt genutzt. Es liegt eine aktuelle Baugenehmigung für diverse Um-, Aus- und Rückbaumaßnahmen vor. Das Objekt wird für ein Mindestgebot von 195.000 Euro aufgerufen. 

Ein weiteres hochattraktives Gewerbeobjekt kommt in bester Lage in Wilmersdorf zur Versteigerung. Dabei handelt es sich um eine Gewerbeeinheit mit zwei separat zugänglichen Einheiten im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Das rund 223 Quadratmeter große Ladengeschäft im Erdgeschoss hat eine Deckenhöhe von circa sechs Metern und eine große Fensterfront zur Straße, ist als Maisonette/Galerie im modernen Industriestyle mit Designestrich, Sichtbeton und Bambusparket ausgebaut und zurzeit als CoWorking-Space und für Veranstaltungen vermietet. Die circa 52 Quadratmeter große Gewerbeeinheit im Obergeschoss wird von einer Firma als Büro und Lager genutzt. Das Mindestgebot beträgt 799.000 Euro.

Ein äußerst seltenes Baugrundstück mit Wasserblick und nur wenige Meter vom Teltowkanal entfernt kommt in einer der begehrtesten Wohnlagen im Berliner Ortsteil Grünau Südosten zur Versteigerung. Das 748 Quadratmeter große Wohnbaugrundstück kommt für 329.000 Euro zur Auktion.

Ein einziges Objekt aus Nordrhein-Westfalen steht diesmal im Auktionskatalog. Das allerdings dürfte Interesse hervorrufen. Denn es handelt sich um ein überwiegend vermietetes Mehrfamilienhaus in Dortmund-Bösperde. Das circa 1897 errichtete Gebäude befindet sich in einem soliden Gesamtzustand und wird für ein Mindestgebot von nur 129.000 Euro aufgerufen.  

Sieben Objekte aus Schleswig-Holstein kommen in Berlin zur Versteigerung. Dazu gehören attraktive, aus mehreren Flurstücken bestehende Landwirtschaftsflächen in Sankt Peter-Ording, die in drei Losen zur Versteigerung kommen. Für das Los 1  beträgt das Mindestgebot 375.000 Euro, für Los 2 85.000 Euro und für das dritte Los 120.000 Euro.

Auf der Insel Sylt liegt ein Garagen- und Stellplatzgrundstück, das für ein Mindestgebot von 298.000 Euro aufgerufen wird. Das Objekt liegt im Seebad List und hat eine spektakuläre Lage, etwas erhöht mit weitem Blick auf die Heidelandschaft und die Wanderdüne.

Im Sylter Ortsteil Morsum kommt eine verpachtete Landwirtschaftsfläche mit circa 17.282 Quadratmeter Grundstücksgröße für ein Mindestgebot von 60.000 Euro zum Aufruf.  

Sachsen ist mit 8 Auktionsobjekten vertreten. Darunter sind ein unbebautes Gewerbegrundstück mit circa 5.670 Quadratmetern in Borsdorf bei Leipzig, das für ein Mindestgebot vom 59.000 Euro aufgerufen wird, und mehrere größere landwirtschaftliche bzw. Waldflächen in Gottschdorf bei Königsbrück. 

In der historischen Görlitzer Innenstadt steht ein denkmalgeschütztes, stark sanierungsbedürftiges Mehrfamilienhaus für mindestens 70.000 Euro zur Auktion. Im westsächsischen Werdau ist es ein überwiegend vermietetes, etwa um 1925 gebautes Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten, dass für ein Auktionslimit von 42.000 Euro versteigert wird. In Großschönau kommt ein denkmalgeschütztes, sanierungsbedürftiges Oberlausitzer Umgebindehaus für 12.000 Euro zur Auktion.

Mit 20 Auktionsobjekten kommen bei den diesjährigen Winter-Auktionen die meisten aus Brandenburg. Zu den Attraktionen gehört dabei zweifelsohne eine Maisonettewohnung im Großbeerener Ortsteil Heinersdorf, die für ein Mindestgebot von 569.000 Euro aufgerufen wird. Die in einer gepflegten, circa 1995 errichteten Wohnanlage vor den Toren Berlins befindliche mehrgeschossige Wohnung ist hochwertig ausgestattet und bezugsfrei.

Wer auf der Suche nach unbebauten Grundstücken rund um Berlin ist, sollte ebenfalls einen Blick in den aktuellen Auktionskatalog wagen. Im Zossener Ortsteil Dabendorf steht ein Wohnbaugrundstück für mindestens 75.000 Euro zur Auktion und in Wustermarkt eines für 98.000 Euro Mindestgebot. In Schönwalde-Glien kommt ein im Moment mit einer Finnhütte bebautes Grundstück für 180.000 Euro zur Auktion. In Bollensdorf, einem Ortsteil von Neuenhagen, steht ein bisher für Erholungszwecke genutztes Grundstück für 160.000 Euro im Katalog. Unbebaute Erholungsgrundstücke finden sich auch in Wandlitz und Schöneiche. Am Netzer See in der Gemeinde Kloster Lehnin befindet sich ein unbebautes, idyllisch gelegenes Wassergrundstück, das für ein Auktionslimit von 29.000 Euro aufgerufen wird.

Ein interessantes Objekt steht in Wiesenburg/Mark. Dabei handelt es sich um ein Wohn- und Gewerbeobjekt, etwa 1980 errichtet, das früher als Wetterstation genutzt wurde. 75.000 Euro lautet hier das Mindestgebot.

In Forst kommt ein voll vermieteter Garagenkomplex für ein Mindestgebot in Höhe von 49.000 Euro zur Versteigerung. 

In Eisenhüttenstädter Ortsteil Fürstenberg befindet sich ein historisches Reihenmittelhaus. Das leerstehende, etwa um 1926 gebaute frühere Vereinshaus kommt für mindestens 49.000 Euro zur Auktion.

Ein großes Wohnbaugrundstück findet sich in Wolzig am Nordufer des Wolziger Sees. Für das derzeit mit einem Bungalow bebaute Grundstück sind andere Nutzungen denkbar. Es kommt für ein Auktionslimit in Höhe von 125.000 Euro zur Versteigerung.

17 Auktionsobjekte kommen diesmal aus Sachsen-Anhalt. Dabei sticht ein etwa 1992 errichtetes attraktives Büro- und Geschäftshaus in der Schönebecker Altstadt hervor. Das leerstehende Gebäude verfügt über mehrere Laden- und Gewerbeeinheiten sowie PKW-Stellflächen und wird für ein gebot von 225.000 Euro aufgerufen.

Mindestens genauso interessant dürfte die Position 55 im Auktionskatalog der Deutschen Grundstücksauktionen AG sein. Dabei handelt es sich um drei zusammenhängende Mehrfamilienhäuser. Die Häuser erbaut um 1945 liegen in Tröglitz einem Ortsteil von Elsteraue. Das Mindestgebot beträgt 149.000 Euro.

In Mehringen bei Aschersleben steht das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs samt Güterschuppen und Nebengelass zum Verkauf. Das vermutlich um 1880 errichtete Ensemble steht für ein Auktionslimit von 19.000 Euro im Katalog.

In Oberharz am Brocken OT Elend kommt ein charmantes Wohn- und Geschäftshaus für ein Mindestgebot von 15.000 Euro zur Versteigerung. Das vermutlich um 1900 errichtete Gebäude war lange Zeit ein beliebtes Café für Einheimische und Harzbesucher.

Die Auktionen finden im Mercure Hotel MOA in Berlin-Mitte statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt.

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden.

Wichtige Hinweise zur Teilnahme an den Auktionen:

  • Achtung: Keine Übertragung per Livestream

  • Zutritt zum Auktionssaal für Zuschauer möglich

  • Teilnahme als Bieter nach Registrierung/Prüfung

  • Aktuelle Informationen findet man unter www.dga-ag.de

Die Winter-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG:

17. Dezember 2025 (Mittwoch), ab 12.00 Uhr

Immobilien aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Thüringen und Hessen

18. Dezember 2025 (Donnerstag), ab 12.00 Uhr,

Immobilien aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.

Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.