Pressemitteilung | Berliner Immobilienauktion - 38 Objekte verkauft – neuer Eigentümer für Schloss Schochwitz
Berliner Immobilienauktion - 38 Objekte verkauft
– neuer Eigentümer für Schloss Schochwitz
Am 24. September fanden die Herbst-Auktion der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) in Berlin statt. Insgesamt 38 Immobilien wurden im Gegenwert von rund 5,1 Millionen Euro versteigert bzw. nachverkauft.
Traditionell kamen bei der Auktion Immobilien jeder Couleur zum Aufruf – vom attraktiven Investorenobjekt bis zum sanierungsbedürftigen Haus, vom Objekt für Liebhaber und Enthusiasten bis zu potentialstarken Baugrundstücken und Landwirtschaftsflächen.
Besonders begehrt waren diesmal Baugrundstücke aus dem Großraum Berlin. Für eine Baufläche in Wustermark, deren Auktionslimit bei 75.000 Euro lag, entbrannte eine Bietergefecht. Erst bei 440.000 Euro hieß es zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten. Das Grundstück verfügt über circa 3.481 Quadratmeter, besteht derzeit aus Grünland, befindet sich in einem ausgewiesenen Mischgebiet und ist für Wohnbebauung geeignet. Ein Baugrundstück in der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, das für 80.000 Euro eingeliefert worden war, wechselte für 105.000 Euro den Besitzer. Es hat circa 4.215 Quadratmeter, wird derzeit vertragslos landwirtschaftlich genutzt und eignet sich für Wohnbebauung.
Eine echte Rarität stellte eine Eigentumswohnung in der obersten Etage des höchsten Gebäudes in ganz Schleswig-Holstein dar. Sie befindet sich im Wiking-Turm in der Kreisstadt Schleswig in der 27. Etage und verfügt über einen einzigartigen Fernblick über die Ostsee. Sie ist circa 45 Quadratmeter groß und wird seit 2024 als Ferienwohnung genutzt und stark nachgefragt. Das Auktionslimit lag bei 95.000 Euro. Für diesen Preis erhielt der neue Eigentümer auch den Zuschlag.
Immer wieder werden bei der Deutsche Grundstücksauktionen AG auch ehemalige Bahnhofsgebäude erfolgreich versteigert. So auch dieses Mal. Es handelte sich dabei um den stillgelegten und leerstehenden Bahnhof von Genthin. Das Gebäude wurde zwischen 1843 und 1846 gebaut und ist denkmalgeschützt. Es wurde für 49.000 Euro aufgerufen und für diesen Preis auch versteigert.
Und es finden sich immer wieder echte Raritäten unter den Angeboten. Dazu zählen diesmal auch drei Objekte aus Niedersachsen. Mitten in der Goslarer Altstadt stand dabei ein Haus voller Geschichte zur Auktion. Um 1780 errichtet, handelt es sich um ein attraktives, denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus mit Hofgebäude in solidem Zustand. Es ist voll vermietet und kostete mindestens 580.000 Euro. Für diesen Betrag fand es einen neuen Besitzer.
Für zwei andere Raritäten aus Celle fand sich im ersten Anlauf noch kein Interessent. Allerdings ist es immer noch möglich, diese Objekte wie auch alle anderen nicht versteigerten Liegenschaften im Nachverkauf zu erwerben. Zum einen handelt es sich um einen absoluten Immobilienschatz, der in Celle einen neuen Eigentümer sucht. Es ist ein repräsentatives, denkmalgeschütztes, um 1526 errichtetes und um 1634 erweitertes Geschäftshaus voller Geschichte. Mit seinen 500 Jahren ist es das älteste, noch stehende Fachwerkhaus in der Celler Altstadt und zählt damit zu den wertvollsten Bürgerhäusern der Stadt. Das Gebäude besitzt aufgrund seiner bau- und stadtgeschichtlichen Bedeutung eine besondere prägende Wirkung auf das historische Straßenbild. Es ist in einem gepflegten Zustand und an ein alteingesessenes Modehaus vermietet. Es steht für ein Mindestgebot in Höhe von 895.000 Euro zum Nachverkauf.
Ein zweites Celler Objekt ist ein gepflegtes, in der Altstadt gelegenes Wohn- und Geschäftshaus. Es wurde um 1905 gebaut, ist komplett vermietet, unter anderen an ein Restaurant. Es steht jetzt für ein Mindestgebot von 350.000 Euro zum Nachverkauf.
Dass auch nach einer Auktion noch erfolgreiche Verkäufe stattfinden können, beweist eine einzigartige Immobilie aus Sachsen-Anhalt. Bei der Sommer-Auktion fand sich noch kein Käufer. Im Nachverkauf wurde es jetzt verkauft. Es handelt sich um das bewirtschaftete Schloss Schochwitz, das für ein Mindestgebot von 750.000 Euro unter dem Hammer gekommen war. Das gepflegte Anwesen befindet sich im Salzatal im Saalekreis circa 12 Kilometer westlich von Halle (Saale). Die Ursprünge der denkmalgeschützten Schlossanlage reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück, wobei der heutige Bestand im Wesentlichen als Renaissancebau aus Anfang des 17. Jahrhunderts stammt. Das Schloss war Sitz verschiedener Adelsfamilien wie derer von der Schulenburg und von Alvensleben. Heute verfügt es über circa 38 Zimmer, drei Ferienwohnungen und zwei große Veranstaltungssäle. Die Kombination aus historisch bedeutender Schlossanlage, Veranstaltungsräumen, Übernachtungsmöglichkeiten und parkähnlichem Umfeld ermöglicht vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Für 700.000 Euro fand es einen neuen Eigentümer.
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern auf freiwilliger Basis eingeliefert wurden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Nicht verkaufte Objekte können im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist erworben werden. Die Winter-Auktionen finden am 17. und 18. Dezember 2026 in Berlin statt. Bis zum 13. November können dafür noch Objekte eingeliefert werden. Bis dahin müssen die Auktionsaufträge vorliegen. Hierfür bedarf es im Vorfeld einer Besichtigung und Bewertung der Immobilie. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dga-ag.de oder telefonisch unter 030-884 68 80.
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.