Schloss, Campingplatz oder Arbeitsamt-Hochhaus? Echte Immobilien-Raritäten kommen bei den Berliner Sommer-Auktionen unter den Hammer

Berlin, 01.06.2026

Schloss, Campingplatz oder Arbeitsamt-Hochhaus? Echte Immobilien-Raritäten kommen bei den Berliner Sommer-Auktionen unter den Hammer

Die Sommer-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) findet am 25. und 26. Juni in Berlin statt. Es kommen insgesamt 70 Immobilien aus zehn Bundesländern mit einer Mindestgebotssumme von rund 18,1 Millionen Euro und zu sehr günstigen Startpreisen zum Aufruf. Die Immobilien kommen diesmal aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Auffällig ist die große Zahl wahrer Immobilienschätze und Raritäten. Dazu zählen ein uraltes Schloss in Sachsen-Anhalt, ein Hochhaus in m nordrheinwestfälischen Hagen und das bekannte „Spree-Hotel“ in Bautzen. Aber auch aus Berlin und Brandenburg sind viele interessante Objekte dabei mit 27 kommen diesmal die meisten aus der Region.

Darunter ist auch das Auktionsobjekt, für das das höchste Mindestgebot aufgebracht werden muss. Konkret sind es 4.500.000 Euro für ein Wohn- und Geschäftshaus im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen in Mitte. Das große Gebäudeensemble stammt aus der Zeit um 1907 und macht einen guten Eindruck. Es verfügt über 39 Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten mit insgesamt circa 2.652 Quadratmeter Nutzfläche und ist voll vermietet. Die Jahresmiete netto beträgt circa 292.919 Euro.

In Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) direkt vor den Toren Berlins kommt ein repräsentativer Gebäudekomplex, bestehend aus einem Wohn- und Geschäftshaus aus der Zeit um 1925 und einem dahinter liegenden um 2016/17 errichten Mehrfamilienhaus, dieses ist bereits mit einer zeitgemäßen Luftwärmepumpe ausgestattet und verfügt über eine großflächige PV-Anlage aus 2017. Das Mindestgebot beträgt 1.390.000 Euro. Alles ist sehr gepflegt und voll vermietet.

Bei Beeskow steht das leerstehende denkmalgeschützte ehemalige Gutshaus (Rittergut Oegeln) zum Verkauf. Das Baujahr wird auf 1874 geschätzt. Es besteht aus einem ehemaligen Gutshaus mit Remise und Garagen auf einem großzügigen parkähnlichen Grundstück mit Entwicklungspotential. Circa 9.364 Quadratmeter umfasst es. Mehrere Nutzungskonzepte wurden bereits erarbeitet. 95.000 Euro lautet das Mindestgebot.

Zu den besonders auffälligen Auktionsobjekten zählt das ehemalige Waldhotel „Seehof Atterwasch“ in Brandenburg. Es befindet sich in traumhafter Lage im gleichnamigen Ort, der zur Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße gehört, auf einem circa 14,5 Hektar großen Waldgrundstück direkt am Deulowitzer See. Das Objekt wurde ab 1904 errichtet, diente zu DDR-Zeiten als Feriendomizil der SED-Parteischule und nach der Wende als Hotel. Der Komplex umfasst die Seevilla, ein romantisches Forst- und Jagdhaus, mehrere Bungalows, einen ehemaligen Wasserturm und Nebengebäude. Das leerstehende Anwesen steht unter Ensembleschutz, steht leer und macht einen ordentlichen Gesamteindruck. Es wurde früher mehrfach als eine der schönsten Ferienanlagen in Brandenburg ausgezeichnet. Aufgerufen wird es für ein Gebot in Höhe von 495.000 Euro.

Aus der Zeit um 1900 stammt ein attraktiver Altbau, der in Stahnsdorf nach einem neuen Eigentümer sucht. Das markante leerstehende Gebäude ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand, verfügt über eine Wohn- und Nutzfläche von circa 135 Quadratmetern auf einem circa 1.806 Quadratmeter großen Grundstück. Das Auktionslimit beträgt 675.000 Euro. 

In Groß Kreutz, wird ein neuer Eigentümer für ein freistehendes Einfamilienhaus in idyllischer Alleinlage gesucht. Das bezugsfreie Gebäude aus dem Jahr um 1970 verfügt über eine Wohn- und Nutzfläche von circa 111 Quadratmetern. Die Grundstücksgröße liegt bei rund 29.295 Quadratmetern. Das Mindestgebot beträgt 75.000 Euro.

In Schönwalde-Glien im dortigen Ortsteil Schönewalde-Siedlung befindet sich charmant gelegen ein leerstehendes Einfamilienhaus mit Nebengebäuden und großzügigem Garten, das nach einem Enthusiasten ruft. Es ist aus der Zeit um 1930 und sanierungsbedürftig. Für 250.000 Euro Mindestgebot steht es im Auktionskatalog.

In Roskow-Lünow erwartet Interessenten ein mit einem Ferienhaus aus der Zeit um 1985 bebauten Freizeit- und Erholungsgrundstück. Es liegt direkt am Ufer des idyllischen Beetzsees. Das Gebäude verfügt über circa 100 Quadratmeter Nutzfläche auf einem circa 589 Quadratmeter großen Grundstück und wird zeitweise zu Ferienzwecken vermietet. Alles ist in einem guten Gesamtzustand. Für 195.000 Euro wird es aufgerufen.

Ganz andere Interessenten wird ein etwa 24.000 Quadratmeter großes Betriebsgelände in Spremberg ansprechen. Das mit einem Wohnhaus, einer Biogasanlage, Silos und einem großzügigen Nebengebäude mit Bürobereich, Garage und Lagerflächen aufwartet. Es steht für mindestens 180.000 Euro zum Verkauf.

Spannende Auktionsobjekte befinden sich auch in Pritzwalk, Lieberose, Groß-Kreutz, Am Schwielochsee, Grünheide und anderswo. In Berlin-Lichterfelde kommen zudem noch zwei Eigentumswohnungen zur Auktion. Alle Objekte werden am 25. Juni aufgerufen.

Die Auktionen finden im Hotel MOA in Berlin-Mitte statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt.

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden.

Wichtige Hinweise zur Teilnahme an den Auktionen:

  • Achtung: Keine Übertragung per Livestream

  • Zutritt zum Auktionssaal für Zuschauer möglich

  • Teilnahme als Bieter nach Registrierung/Prüfung

  • Aktuelle Informationen findet man unter www.dga-ag.de

Die Sommer-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG:

25. Juni 2026 (Donnerstag), ab 12.00 Uhr

Immobilien aus Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen

26. Juni 2026 (Freitag), ab 12.00 Uhr

Immobilien aus Sachsen und Brandenburg

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.

Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.