Vom 500 Jahre alte Fachwerkhaus in Celle bis zum Campingplatz am Schwielowsee - 60 hochattraktive Immobilien kommen bei der Berliner Herbst-Auktion unter den Hammer
Die Herbst-Auktion der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) findet am 24. September in Berlin statt. Es kommen insgesamt 60 Immobilien aus zehn Bundesländern mit einer Mindestgebotssumme von rund 9,2 Millionen Euro und zu sehr günstigen Startpreisen zum Aufruf. Die Immobilien kommen diesmal aus Berlin, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Traditionell kommen bei der Auktion Immobilien jeder Couleur zum Aufruf – vom attraktiven Investorenobjekt bis zum sanierungsbedürftigen Haus, vom Objekt für Liebhaber und Enthusiasten bis zu potentialstarken Baugrundstücken und Landwirtschaftsflächen. Und es finden sich immer wieder echte Raritäten unter den Angeboten. Dazu zählen diesmal auch drei Objekte aus Niedersachsen.
Hervorzuheben ist dabei ein absoluter Immobilienschatz, der in Celle einen neuen Eigentümer sucht. Dabei handelt es sich um ein repräsentatives, denkmalgeschütztes, um 1526 errichtetes und um 1634 erweitertes Geschäftshaus voller Geschichte. Mit seinen 500 Jahren ist es das älteste, noch stehende Fachwerkhaus in der Celler Altstadt und zählt damit zu den wertvollsten Bürgerhäusern der Stadt. Das Gebäude besitzt aufgrund seiner bau- und stadtgeschichtlichen Bedeutung eine besondere
prägende Wirkung auf das historische Straßenbild. Es ist in einem gepflegten Zustand und an ein alteingesessenes Modehaus vermietet. Es kommt für ein Mindestgebot in Höhe von 895.000 Euro zum Verkauf.
Auch mitten in Goslarer Altstadt steht ein Haus voller Geschichte zur Auktion. Um 1780 errichtet, handelt es sich um ein attraktives, denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus mit Hofgebäude in solidem Zustand. Es ist voll vermietet und kostet mindestens 580.000 Euro.
In Celle wartet noch ein zweites Objekt auf neue Besitzer. Auch hier handelt es sich um ein gepflegtes, in der Altstadt gelegenes Wohn- und Geschäftshaus. Es wurde um 1905 gebaut, ist komplett vermietet, unter anderen an ein Restaurant. Es steht für ein Mindestgebot von 350.000 Euro im Auktionskatalog.
Die meisten Objekte der Herbst-Auktion kommen diesmal jedoch aus der Region Berlin-Brandenburg. Es sind insgesamt 23. In der Bundeshauptstadt fällt dabei ein gepflegtes Zweifamilienhaus im Bezirk Reinickendorf auf. Es wurde um 1928 gebaut und verfügt über eine Doppelgarage in ruhiger Wohnlage. Die beiden vorhandenen Wohnungen könnte man auch zusammenlegen. Aufgerufen wird es für ein Auktionslimit von 825.000 Euro.
In Potsdam wird ein großzügiges Zweifrontengrundstück mit Einfamilienhaus, Carport, Bungalow und Nebengebäude versteigert. Das Wohnhaus wurde um 1930 errichtet und circa 2000 saniert. Seit Anfang 2022 steht es leer. Die Auktion beginnt bei einem Gebot von 550.000 Euro.
Ganz anders präsentiert sich eine noch recht neue Villa in Borkwalde vor den Toren Potsdams und Berlins. 2024 errichtet, zeichnet sich der großzügig konzipierte Neubau durch zeitgemäße Architektur und einen hohen energetischen Standard aus. Das Eckgrundstück ist hochattraktiv, die Ausstattung hochmodern. Zur Übergabe ist es bezugsfrei. Mindestens 695.000 Euro muss der Erwerber aufbringen.
In der Innenstadt von Dahme/Mark in der Nähe des Marktplatzes steht ein Einzeldenkmal zum Verkauf. Dabei handelt es sich um ein um 1701 errichtetes historisches Wohn- und Geschäftshaus mit bauzeittypischer Substanz und Ausgestaltung. Die Liegenschaft umfasst insgesamt sechs Einheiten, bestehend aus fünf Wohnungen und einer Gewerbeeinheit, die alle vermietet sind. Für 320.000 Euro steht es im Auktionskatalog.
Für ein Mindestgebot in Höhe von 330.000 Euro ist ein ehemaliges Forstdienstgehöft in Ferch, einem Ortsteil von Schwielowsee zu haben. Das um 1986/87 als Doppelhaus gebaute Anwesen steht leer, liegt auf einem ungefähr 1.975 Quadratmeter großem Grundstück und ist in einem in altersgemäßen Zustand.
Einen völlig anderen Interessentenkreis dürfte ein gepflegter Campingplatz ansprechen, der ebenfalls in Schwielowsee OT Ferch, verkauft wird. Das Freizeitareal mit dem Namen „Neue Scheune“ befindet sich in idyllischer Lage, nahe dem Schwielowsee und wird erfolgreich bewirtschaftet. Auf dem rund 41.850 Quadratmeter großen gepflegten Gelände, dass sich teilweise im Privatbesitz befindet und teilweise mit einem Erbbaurecht belegt ist, befinden sich ein Rezeptionsgebäude, ein Sanitärgebäude, Mobilheime und ein Sanitärcontainer. Der betreibende Eigentümer wird den Betrieb zum Übergabestichtag an den Ersteher übergeben. Das Mindestgebot beträgt 395.000 Euro.
In Calbe in Sachsen-Anhalt steht ein überwiegend vermietetes Ärztehaus mit zehn Praxis- und Nutzungseinheiten zum Verkauf. Es wurde um 1954 gebaut, fortlaufend instandgehalten und zwischen 2005 und 2024 schrittweise modernisiert und renoviert. 450.000 Euro werden mindestens fällig.
Immer wieder werden bei der Deutsche Grundstücksauktionen AG auch ehemalige Bahnhofsgebäude versteigert. So auch dieses Mal. Es handelt sich dabei um den stillgelegten und leerstehenden Bahnhof von Genthin. Das Gebäude wurde zwischen 1843 und 1846 gebaut und ist denkmalgeschützt. Es wurde zuletzt durch sechs Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und vier Wohneinheiten in den Obergeschossen genutzt, befindet sich inzwischen aber in einem weitestgehend entkernten Zustand. Es kommt für mindestens 49.000 Euro zur Versteigerung.
Acht Auktionsobjekte kommen aus Schleswig-Holstein. Dabei handelt es sich unter anderem um attraktive Landwirtschaftsflächen in idyllischer Lage am Wattenmeer sowie eine Eigentumswohnung mit rund 52 Quadratmetern in der Wohnanlage „Haus Kamperhof“ auf der Insel Sylt. Eine echte Rarität stellt jedoch eine Eigentumswohnung in der obersten Etage des höchsten Gebäudes in ganz Schleswig-Holstein dar. Sie befindet sich im Wiking-Turm in der Kreisstadt Schleswig in der 27. Etage und verfügt über einen einzigartigen Fernblick über die Ostsee. Sie ist circa 45 Quadratmeter groß und wird seit 2024 als Ferienwohnung genutzt und stark nachgefragt. Das Auktionslimit liegt bei 95.000 Euro.
Weitere Objekte und alle Informationen findet man im soeben erschienen Auktionskatalog.
Die Auktion findet im Hotel MOA in Berlin-Mitte statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt.
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden.
Wichtige Hinweise zur Teilnahme an der Auktion:
Achtung: Keine Übertragung per Livestream
Zutritt zum Auktionssaal für Zuschauer möglich
Teilnahme als Bieter nach Registrierung/Prüfung
Aktuelle Informationen findet man unter www.dga-ag.de
Die Herbst-Auktion der Deutsche Grundstücksauktionen AG:
24. September 2026 (Donnerstag), ab 11.00 Uhr
60 Immobilien aus Berlin, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.
Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.