Von der ehemaligen FDJ-Schule bis zur Finnhütte - Frühjahrs-Auktionen bringen interessante Objekte aus dem Land Brandenburg zur Versteigerung

Berlin, 03.03.2026

Die Frühjahrs-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) finden am 26. und 27. März in Berlin statt. Es kommen insgesamt 78 Immobilien aus zehn Bundesländern mit einer Mindestgebotssumme von rund 11,9 Millionen Euro und zu sehr günstigen Startpreisen zum Aufruf. Die Immobilien kommen diesmal aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Die meisten Objekte, die bei den Frühjahrs-Auktionen zur Versteigerung kommen, stammen diesmal aus dem Land Brandenburg. Es sind 34 – vom ehemaligen Gutshaus bis zum Polizeiverwaltungsgebäude, von der Kleingartenanlage bis zur leerstehenden Gaststätte, vom Bürogebäude bis zum Grundstück im Berliner Speckgürtel. Letzteres befindet sich in Schönwalde-Glien und ist mit einer Finnhütte aus dem Jahr um 1976 und einigen Nebengelassen bebaut. Man könnte hier aber auch ein zweigeschossiges Wohnhaus errichten. Das Auktionslimit beträgt 125.000 Euro.

Überhaupt stehen in Brandenburg etliche attraktive Ein- und Mehrfamilienhäuser zur Auktion. Auf besonderes Interesse dürfte dabei ein freistehendes Haus in begehrter Lage in Potsdam-Babelsberg stoßen. Es stammt aus dem Jahr um 1936, ist in einem soliden Zustand und bezugsfrei. Für 590.000 Euro wird es der Auktionator aufrufen.

Mindestens 350.000 Euro werden für ein freistehendes Haus samt Nebengelassen in Grünheide (Mark) fällig. Es wurde um 1930 errichtet.

Im Mittenwalder Ortsteil Telz stehen gleich zwei moderne Einfamilienhäuser gemeinsam zur Auktion. Es handelt sich um ein Vorderhaus und ein Hinterhaus mit insgesamt 5 Wohneinheiten. Errichtet um 1930, wurden sie 2023 komplett saniert und sind bezugsfrei. Das Mindestgebot startet bei 450.000 Euro.

Ein Baugrundstück mit abrissreifer Wochenendhausbebauung befindet sich in Klausdorf nahe dem Mellensee. Es hat fast 800 Quadratmeter und kommt für mindestens 150.000 Euro unter den Hammer.

Um ein solides Mehrfamilienhaus in Dahme/Mark handelt es sich bei der Katalog-Position 56. Es verfügt über vier vermietete Wohneinheiten, stammt aus dem Jahr 1871 und wurde 2012 modernisiert und kostet mindestens 135.000 Euro.

Das für mindestens 55.000 Euro in Angermünde angebotene Mehrfamilienhaus aus dem Jahr um 1890 steht dagegen leer, ist sanierungsbedürftig, hat aber 9 Wohneinheiten. Geschichte atmen in Buckow (Märkische Schweiz) dort steht ein freistehender Mehrfamilienhauswohnblock und ein Pförtnerhaus, Baujahr um 1950/1951. Beide Gebäude gehörten ehemals zu einer zu DDR-Zeiten errichteten FDJ-Schule und wurden bis ca. 1989/1990 als Schülerinternat und Pförtnergebäude genutzt. Das Objekt ist sanierungsbedürftig und verfügt über 25 teilweise vermietete Wohneinheiten. Hier heißt es ab 249.000 Euro zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten.

In Beeskow-Oegeln ist es ein ehemaliges Gutshaus mit Remise und Garagen auf einem großzügigen, parkähnlichen Grundstück mit altem Baumbestand und Feldsteinmauer, das auf großes Bieterinteresse stoßen dürfte. Das Baujahr wird auf 1874 geschätzt. Es steht auf einem mehr als 9.300 Quadratmeter großen Areal. 149.000 Euro muss ein Investor mindestens aufbringen.

Eine früher von der Polizei genutzte Liegenschaft steht in Frankfurt/Oder zum Verkauf. Sie besteht aus einem Verwaltungsgebäude aus dem Jahr circa 1957 und einem Wachgebäude aus 1971 und kommt für ein Auktionslimit von 150.000 Euro zur Versteigerung.

In Guben wird ein stark sanierungsbedürftiges Bürogebäude auktioniert. Das zu DDR-Zeiten errichtete, sechsgeschossige Gebäude steht auf einem mehr als 6.800 Quadratmeter großen Grundstück und ist für ein Mindestgebot in Höhe von 78.000 Euro zu haben.

In Peitz im Landkreis Spree-Neiße steht die inzwischen stark sanierungsbedürftige ehemalige Gaststätte „Teichschänke“ für mindestens 15.000 Euro zum Verkauf.

Im Oranienburger Stadtteil Wensickendorf wird ein neuer Eigentümer für ein idyllisch gelegenes Erholungsgrundstück gesucht. Es ist mit sanierungsbedürften Bungalow und Nebengebäuden bebaut und kostet mindestens 25.000 Euro.

Ein stark sanierungsbedürftiges Wohnhaus mit ehemaliger Bäckerei aus dem Jahr 1880 in Ziesar kommt für ein gebot in Höhe von 35.000 Euro einen Enthusiasten. 

Weitere größere und kleinere Grundstücke, Teile von Kleingartenanlagen, Landwirtschafts- und Holzungsflächen finden sich im Auktionskatalog.

Die Auktionen finden im Hotel MOA in Berlin-Mitte statt, im zweitgrößten Konferenzhotel der Bundeshauptstadt.

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden.

Wichtige Hinweise zur Teilnahme an den Auktionen:

  • Achtung: Keine Übertragung per Livestream

  • Zutritt zum Auktionssaal für Zuschauer möglich

  • Teilnahme als Bieter nach Registrierung/Prüfung

  • Aktuelle Informationen findet man unter www.dga-ag.de

Die Frühjahrs-Auktionen der Deutsche Grundstücksauktionen AG:

26. März 2026 (Donnerstag), ab 12.00 Uhr

Immobilien aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern,

Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Sachsen, Bayern, Thüringen und Hessen   

27. März 2026 (Freitag), ab 12.00 Uhr

Immobilien aus Brandenburg

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden (im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen). Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich - das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. Nähere Informationen zu den Auktionsimmobilien und Versteigerungsbedingungen sind unter www.dga-ag.de zu finden oder telefonisch unter +49 30 884 68 80.

Deutsche Grundstücksauktionen AG (ISIN DE0005533400):
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert seit 1985 Immobilien im Auftrag privater, kommerzieller und öffentlicher Eigentümer. Zu den öffentlichen und institutionellen Einlieferern gehören unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die Deutsche Bahn AG, die TLG Immobilien AG, sowie Städte und Gemeinden. Das größte Immobilien-Auktionshaus Deutschlands verfügt mit der Sächsischen (SGA), Westdeutschen (WDGA) und Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA), der Plettner & Brecht Immobilien GmbH (P&B) sowie der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH (DIIA) über fünf Tochterunternehmen. Weitere Informationen über die Gesellschaft erhalten Sie unter DGA.